Josua Reichert. Werkverzeichnis
1959-1995.
von Klaus Maurice, Waltraud Pfäfflin, Verlag Hatje
Cantz 1997, 256 Seiten, 1244 Abb., davon 1200 farbig, 25,70
x 30,50 x 2,50 cm, Leinen mit Schutzumschlag, ISBN 3-7757-0641-0
Als HAP Grieshaber seinen Schüler Josua Reichert 1960
auf die Achalm einlud und ihm auftrug, ein Gedicht für eine
Expressionisten-Ausstellung im Literaturarchiv in Marbach zu
drucken, war dies der Beginn einer künstlerischen Karriere,
die hier erstmals vollständig dokumentiert vorliegt. Der poetische
Typograf und Drucker Reichert zeigt mit einer »Kniehebelpresse«
und einigen Kisten voller Holzschriften, wie sehr Schrift-,
Bild- und Druckkunst einander bereichern. In seinen Werken erkennt
man die Buchstaben als Sinnträger, an denen sich Formfantasien
entzünden können. Diese Grundthese seiner Arbeit verwirklichte
Reichert in einzelnen Werkgruppen vom Werkkreis um Goethes »West-
östlichen Divan«, der zehn Jahre das Zentralwerk und Schlüsselbuch
für Reichert war, bis zur Folge mit Drucken hebräischer Psalmen,
von Plakaten, großen Einzelblattdrucken bis zu den Collagen.
Sein gesamtes Werk wird in farbigen Abbildungen gezeigt, genau
beschrieben und von den Autoren Waltraud Pfäfflin und Klaus
Maurice kommentiert. Hatje Cantz |
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