Conrad
Felixmüller. Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde.
Hrsg: Spielmann, Heinz. Vlg: Wienand, Köln. |
Mit
erst fünfzehn Jahren besuchte der hochbegabte Conrad Felixmüller
(1897-1977) bereits die Königliche Kunstakademie in Dresden,
mit noch nicht einmal zwanzig Jahren stellte er in Herwarth
Waldens "Der Sturm" aus. Der Künstler, der zum Expressionismus
der "zweiten Genration" gerechnet wird, entwickelte sich schnell
zu einem führenden Vertreter dieser Stilrichtung und agb ihr
neue Impulse. Bakannt wurde er durch seine agitatorischen, sozialkritischen
Porträts von Familie und Freunden,die im Gegensatz zu den Erlebnissen
der Zerstörung im ersten Weltkrieg stehen.Gemeinsam mit Otto
Dix, George Grosz und Farnz Radziwill entwickelte Felixmüller
in den nächsten Jahren den Stil der Neuen Sachlichkeit, den
er vorwiegend in seinen Darstellungen des alltäglichen Lebens
anwandte.Felixmüller wurde bereits von Beginn der nationalsozialistischen
Diktatur an wegen seines früheren künstlerischen Schaffens und
politischen Engagements geschmäht, obwohl schon seit 1930 eine
formale Entwicklung einsetzte, die thematisch durch eine erzählersche,
genrehafte Tendenz und formal durch das Streben nach beruhigter
Bildsprache gekennzeichnet war.
432 Seiten, 24 x 31,5 cm, 143 farbige und 1311 s/w Abbildungen,
Leinen mit Schutzumschlag im Schuber, Preis: 198,- DM
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