| Kunstbücher Emil Nolde |
|
Emil
Nolde. Autobiographie in 4 Bänden.
Hg.: Stiftung Ada und Emil Nolde, Format 21 x 15 cm, geb. im Schuber, Vlg: DuMont 2002, ISBN 3-8321-7171-1 Band 1: Das eigene Leben. Die Zeit der Jugend 1867 –1902 251 Seiten mit 9 farbigen und 113 einfarbigen Abbildungen, Band 2: Jahre der Kämpfe 1902-1914 240 Seiten mit 10 farbigen und 100 einfarbigen Abbildungen, Band 3: Welt und Heimat. Die Südseereise 1913-1918 178 Seiten mit 8 farbigen und 50 einfarbigen Abbildungen, Band 4: Reisen, Ächtung, Befreiung. 1919-1946 183 Seiten mit 12 farbigen und 44 einfarbigen Abbildungen Emil Nolde, der als wortkarg und schweigsam gilt, überrascht den Leser in seinem Lebensbericht: mit seinem unkonventionellen, »Disparates mit einem einzigen Blick zu höherer Einheit fügenden «Schreibstil (Walter Jens), mit der Intensität und Originalität seines erzählerischen Talents läßt er eine neue und unverwechselbare Bildwelt entstehen. In den vier Bänden schildert er seinen persönlichen und künstlerischen Werdegang von den handwerklichen Anfängen, seinem Leben in den großen künstlerischen Zentren München und Berlin, seinen alljährlichen Rückzügen in die geliebte Natur an die Nordsee bis zur Zeit der Verfemung und des Malverbots während der Nazizeit. Er schuf ein beeindruckendes Dokument der beginnenden Moderne in Deutschland und gleichzeitig ein Werk im Umfeld des literarischen Expressionismus, das diesen Mann in seiner ganzen Ambivalenz und kreativen Energie neu begreifen läßt. Nachdem Nolde den ersten Band 1949 noch selbst herausgab und die ersten beiden Bände zum Teil mitgestaltete, wurde seine Autobiographie bis heute in bis zu acht Auflagen gedruckt.Diese Erfolgsgeschichte wird nun fortgesetzt - in einer Kassette sind alle vier Bände dieses Lebensberichts wieder erhältlich. DuMont |
|
Emil
Nolde. Druckgraphik.
Hg. Magdalena M. Moeller und Manfred Reuther, Vlg: Hirmer, 1999, Katalogbuch zur Ausstellung im Brücke-Museum Berlin, 312 S., 185 Abb., davon 80 in Farbe, 24 x 30 cm, ISBN 3777483605 "In dem Katalog wird Noldes druckgraphisches Werk vorgestellt, gegliedert nach Radierungen, Holzschnitten und Lithographien. In der expressionistischen Druckgraphik nimmt Noldes Graphik eine Sonderstellung ein, denn sie ist sehr malerisch und es fehlen die Härten, die das Werk von Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff durchziehen" Graphische Kunst |