Lexika und Verzeichnisse
Monogrammlexikon, Band 1, seit 1850
Autor: Franz Goldstein, 2. Auflage 1999 durchgesehen und ergänzt von Ruth und Hermann Kähler, Verlag: Walter de Gruyter, Berlin/ New York, 1136 Seiten, 17 x 24 cm, ISBN 3110144530, Preis 328,- Euro
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Das Lexikon enthält 20.000 Monogramme von Künstlern aller Länder und umfaßt den Zeitraum von 1850 bis zur Gegenwart (Franz Goldstein bis 1964, ergänzt von Ruth und Hermann Kähler). Nachfolgend einige Einblicke aus den Rubriken:
Vorwort zur ersten Auflage
Vorwort und Hinweise für die Benutzung
Monogrammteil
Index
Biographischer Index



 

Aus dem Vorwort zur ersten Auflage:
1858-79 veröffentlichte Georg Kasper Nagler sein Lexikon "Die Monogrammisten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen, welche sich zur Bezeichnung ihrer Werke eines figürlichen Zeichens, der Initialen des Namens, der Abbreviaturen derselben usw. bedient haben". Hier ist ein unentbehrliches Material über die Zeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zusammengetragen. Seither jedoch hat niemand mehr an eine umfassende Aufklärung der Monogramme und der Abkürzungen in Buchstaben oder Zeichen und Figuren auf Kunstwerken gedacht.
Meine umfangreiche Sammlung von Kunstblättern enthält sehr viele Stücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die mit Monogrammen gezeichnet sind. In mühevoller Arbeit suchte ich zunächst die Urheber der Signaturen zu ermitteln und begann schließlich vor über zwanzig Jahren ein Verzeichnis dieser Abkürzungen mit ihren Auflösungen anzulegen. Die Direktion der "Albertina" in Wien, die als eine der bedeutendsten graphischen Sammlungen für das Vorhaben bestes Material bot, regte mich an, ein entsprechendes Werk für die Öffentlichkeit auszuarbeiten.
In zwei Jahrzehnten mühevoller Arbeit entstand das vorliegende Werk. Es enthält rund 20.000 Monogramme von Künstlern aller Länder und schließt zeitlich unmittelbar an das Handbuch von Nagel an, umfaßt also den Zeitraum von 1850 bis zur Gegenwart. Franz Goldsrein 1964


 

Aus dem Vorwort und Hinweise für die Benutzung:
Seit Erscheinen von Franz Goldsteins "Monogramm-Lexikon" im Jahre 1964 hat sich dieses Buch als notwendiges Handwerkszeug für Kunsthändler, Sammler, Auktionäre, Kunsthistoriker und überhaupt für kunstinteressierte Betrachter bewährt. Die auffälligste Änderung gegenüber der Erstauflage ist die Nacheinanderstellung der Monogramm-Abbildungen und des Text-Teiles. Eine Numerierung verbindet beide. Die Abbildungen können jetzt in besserer Qualität erfolgen. Die Überarbeitung orientierte sich auf die Durchsicht von Lebensdaten, die nach Möglichkeit ergänzt wurden. In manchen Fällen konnten den Monogrammen neue Varianten hinzugefügt werden. Trotz des veränderten äußeren Bildes blieb die Eigenständigkeit und Leistung des Goldsteinschen Werkes erhalten. Ruth und Hermann Kähler 1998



 

Monogrammteil
Im Hauptteil sind Monogramme in alphabetischer Reihenfolge in Kästchen abgebildet. Diese Kästchen sind jeweils mit einem Buchstaben bzw. einer Buchstabengruppe von 2 Buchstaben und einer Nummer versehen, damit Sie den Namen des Künstlers für das abgebildete Monogramm bequem im mittleren Teil, dem Index, auffinden können.
(3 Anhänge: 1. Bildhafte Symbole, 2. Kyrillische Schriftzeichen, 3. Anonyme Künstler)


 

Index
Im mittleren Teil finden Sie zu den Monogramm-Nummern den Namen des Künstlers und in vielen Fällen auch eine Jahreszahl, die auf die Verwendungszeit des Monogramms hindeutet.


 

Biographischer Index
Hier finden Sie die Künstlernamen in alphabetischer Reihenfolge mit biographischen Daten und Quellenhinweisen auf weiterführende Literatur.

Monogramm- und Signaturenlexikon 3 Bände

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