Paul Klee
In der Maske des Mythos
Hg. von Pamela Kort, Vlg: DuMont, Köln, 1999,
311 Seiten mit 90 farb. und 81 einfarb. Abbildungen, Text deutsch und englisch,
mit mythologischem Glossar, Verz. der ausgestellten Werke und ausführlicher
Bibliographie
Format 32 x 25 cm, gebunden mit Schutzumschlag,
ISBN 3-7701-5236-0
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Mythologie
als Sprungbrett der rebellischen Fantasie
Die Ausstellung »Paul Klee - In der Maske des Mythos« richtet ihren Blick
erstmals auf ein mit rund 250 Arbeiten recht umfangreiches Werkkonvolut
von Paul Klee. In dieser Werkgruppe spiegelt sich Klees 1901 einsetzende
und sein gesamtes Schaffen durchziehende Auseinandersetzung mit Motiven
der griechisch-römischen, germanischen und orientalischen Mythologie. In
der für ihn signifikanten Wechselbeziehung von Wort und Bild zeigen Klees
mythologische Werke ein Künstler-Ich, das sich hinter den antiken Motiven
von Göttern und Helden verbirgt, um eigene Bildideen hinter der Maske des
Mythos zu formulieren. Die Essays des Katalogs und die auf die Kleesche
Antiken- und Mythen-Rezeption fokussierte Chronologie bekunden eine sehr
moderne Auffassung vom eigenen Künstlertum, das den Mythos als Maske nutzt,
um aus rebellischen Gegenpositionen die individuelle Erneuerung gegenüber
dem Epigonentum zu finden.
Katalogbuch zur Ausstellung »Paul Klee - In der Maske des Mythos«:
vom 1. 10. 1999 bis 9. 1. 2000 im Haus der Kunst, München, und vom 19. 2.
bis 21. 5. 2000 im Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam.
Die Werkauswahl in Ausstellung und Katalog umfasst alle Schaffensphasen
Paul Klees, vom Frühwerk um 1901 bis zu seinem Todesjahr 1940. |