Jörg
Immendorff.
Vlg: Edition Braus 2000, 191 Seiten, ISBN 3926318813

Ein großangelegte Präsentation der Werke Immendorffs, der dieses
Jahr den Preis der Kulturstiftung Dortmund erhält. Das Buch zeigt Arbeiten
Immendorffs aus der älteren Schaffensperiode, der Schwerpunkt liegt jedoch
auf den neueren Arbeiten, in denen nicht mehr die Historienmalerei im
Vordergrund steht, sondern rätselhafte, magisch anmutende Werke mit spielerisch
gesetzten Zitaten und bisweilen ironischen Sinnbildern, mit denen Jörg
Immendorff eine neue Dimension in der zeitgenössischen Malerei eröffnet.
Jörg Immendorff wurde 1945 in Bleckede geboren. Er studierte an der Staatlichen
Kunstakademie Düsseldorf und wurde 1964 in die Klasse von Joseph Beuys
aufgenommen. 1976 trifft Immendorff A.R. Penck, mit dem er 1977 ein Aktionsbündnis
schließt. Im gleichen Jahr beginnt er eine Serie großformatiger Bilder,
die alle den Titel Cafe Deutschland tragen. Er unterrichtete zwischen
1984 und 1990 an den Kunstakademien von Köln und Frankfurt und hat seit
1996 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Jörg Immendorff lebt
und arbeitet in Düsseldorf.
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