Elvira
Bach. Kinder Küche Kunst.
Hrsg. von Friedrich W. Kasten, Verlag Wienand, Köln.
Mit Beiträgen von E.A. Busche, T. Fiedler, F.W. Kasten und R.B. Schossig,
128 Seiten, 23 x 29 cm mit 80 farbigen und 18 s/w Abbildungen, Gebunden
mit Schutzumschlag, ISBN 3-87909-670-8
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Die
1951 geborene Künstlerin lebt und arbeitet seit 25 Jahren in Berlin.
Hier studiert sie an der Hochschule der Künste bei Hann Trier und wird seine
Meisterschülerin. Als Ende der 70er Jahre in Berlin-Kreuzberg die »Neuen
Wilden« zu malen beginnen, gehört Elvira Bach als einzige Frau dazu. Mit
der Ausstellung »Bildwechsel« in der Berliner Akademie der Künste 1981 und
der Teilnahme an der documenta 7 in Kassel 1982 gelingt ihr der internationale
Durchbruch.
Elvira Bach ist Malerin durch und durch. Sie malt immer – auch – sich selbst.
Dabei schlüpft sie in die Rolle der Schlangenbändigerin, der Liebhaberin
exotischer Männer, der egozentrischen Küchendiva mit Zigarette oder einer
kartoffelschälenden Hausfrau. Sie malt Frauen, denen Kinder wie Ketten am
Körper hängen, oder solche, die auf der Waschmaschine ihre Babys stillen.
Im Spannungsfeld zwischen Küche und Kindern entwickelt sie konsequent eine
Malerei, die Ausdruck ihres Lebens ist. »Ich habe keine Theorie – mein Ausgangspunkt
ist das Erleben – und sonst gar nichts.« Im ungestümen wilden Gestus entstehen
großformatige weibliche »Ikonen«, die provozieren oder zur Identifikation
einladen.
Das vorliegende Buch dokumentiert die Bandbreite der neuen Arbeiten Elvira
Bachs von 1990 bis heute und umfaßt neben Gemälden und Papierarbeiten auch
Keramikobjekte. |